Lakeside Flyfishing Festival

Am 21. und 22. 10 wurde zum 2. Mal das Lakeside Flyfishing Festival von Ronny Windl ausgetragen.

Veranstaltungsgelände war das Seebad in Seekirchen am Wallersee nähe Salzburg.

Mit meinen beiden deutschen Freunden Peter Rainer und dem deutschen Meister in der Kategorie "realistische Fliege", Michael Neitzel war ich von Ronny als Fliegenbinder auserkoren.

 

Es waren etliche Aussteller wie etwa Loop, RonReels, Marlo uva vor Ort und konnte man deren Ruten, Rollen und Schnüre direkt am Wasser ausgiebig testen. Wo hat man sonst schon mal die Gelegenheit verschiedene Ruten am Wasser unter fachkundiger Anleitung ausgiebig zu testen.

 

Viele bekannte Namen der Szene, wie etwa Uwe Rieder, standen gerne und hilfsbereit zur Seite. Dieses Angebot wurde auch von den Besuchern sehr gut angenommen.

 

Leider war uns der Wettergott nicht hold, was auch die Ursache war dass der Zuschauerandrang überschaubar blieb.

 

Trotz allem war es ein super Event!


Ein schöner Herbsttag an der Ilz

Eigentlich sollte ich Gartenarbeiten verrichten. Am Vortag jedoch hatte mich mein Freund Adi angerufen und gefragt was ich morgen machen würde.

Da das Wetter umschlagen sollte, rief ich kurz entschlossen Adi an und fragte ob er mich mitnehmen könnte, da mein Auto beim Service ist.

Um 13.30 Uhr waren wir in unseren Klamotten und schauten von der Brücke in die dunkle Ilz. Außer einigen starken Aiteln konnten wir keine Fische ausmachen. Wunderte mich auch nicht, da ich bei den letzten 4 oder 5 Ausgängen wieder nur kleine Bafos und nur eine einzige Äsche fangen konnte.

Wir entschieden uns es in einer etwas schneller fließende Strecke zu probieren.

Adi fischte mit der Nymphe und ich mit Trockenfliege. Schon nach einigen Würfen sah ich Adi drillen. Eine wunderschöne zirka 35er Bafo hatte seine Phaesant Tail Nympfe genommen und wurde nach einem Foto wieder zurückgesetzt.
Dazu muss man sagen dass das Entnahmemaß 40 cm beträgt. In den letzten 3 Jahren konnte ich leider keine einzige Bafo mit über 40 fangen. Obwohl diese doch da sind.

Nachdem Adi bereits die 3. schöne Forelle hatte, wollte ich schon auf trocken umbauen, bekam jedoch plötzlich einen Biss und konnte kurz darauf ebenfalls eine gute Mitdreißiger Bafo landen. Ein kurzes Foto und zurück in ihr Element.

Da sich dann einige Zeit wieder nichts tat, baute ich um und knüpfte eine Pale Watery Attractor a la Walter Reisinger ans 12er Vorfach.

Was soll ich sagen, schon der erste Wurf brachte eine wunderschön gezeichnete und wohlgenährte 36er Äsche. Auch diese durfte nach dem Fototermin in ihr Element zurück. Der nächste Wurf brachte wieder eine wunderschöne Äsche von ebenfalls ca. 36 cm. Die Pale Watery zeigte mal wieder was für gute Äschenfliege sie ist!

Wir fingen zusammen bis gegen 18.00 Uhr so um die 7 oder 8 Äschen und vielleicht 6 Bafos. Dies ist für dieses Gewässer schon eine beachtliche Strecke. Da ich mich mit dem Gedanken trage die JK im nächsten Jahr nicht mehr zu nehmen, meinte Adi "Na Karl, ich glaube dass du dir das doch noch mal überlegst!?".

Mit einer guten Jause direkt neben der Ilz beendete wir diesen wunderschönen Nachmittag!


Mit einem Freund an einem kleinen aber feinen Gewässer in Oberösterreich

Eine Einladung an ein kleines jedoch sehr feines Fliegengewässer an der oberösterreichischen/ steirischen Grenze nahm ich mit Freude an.

Nach gut 2 Stunden Fahrt durch herrlichste Landschaft kam ich gegen 09.00 Uhr bei meinem Freund an. Eine Tasse Kaffe während er seine S-Handle Rolle zusammenbaute und schon ging es ab ans Wasser.

Glasklar und so um die 5 Meter im Schnitt breit lag diese Gewässerschönheit vor mir. Herz was willst du mehr.

Trockenfischen war angesagt. Welche Fliege fragte ich meinen Freund. Egal, buschig sollte sie sein und gut schwimmend. Eine Rehaar-Sedge geht eigentlich immer. Die beste Fliege an diesem Tagsollte jedoch  eine d-braune Goddard Caddis sein .

So gewapnet fischten wir Tumpf um Tumpf sowie einige hervorragende tiefe Züge kontunuierlich ab.

Die Fische zeigten sich in bester Beißlaune und wir fingen Fisch auf Fisch. Herrlich gezeichnete autochtone Bachforellen, dem Wasser angepasste ganz helle Regenbogenforellen, und diese in Größen bis zirka 40 cm. Es sind auch größere vorhanden sagte mein Freund und zeigte mir ein Foto auf seinem Handy mit einer stattlichen 50iger Bafo.

Nachdem wir bereits 7 stunden durchgefischt hatten und die Fische nicht mehr ganz so beißfreudig waren, beschlossen wir gegen 17.00 Uhr das Fischen einzustellen und unsere hungrigen Mägen zu füttern.

Bei Speckbrot und gespritztem Most beendeten wir diesen herrlichen Fischtag.

 


Ein Trau(m)n Tag

 

Die Hitze der letzten Tage ist zwar teilweise fast unerträglich, jedoch das Jucken in den Fingern wird dadurch nicht weniger!
Beim Fischen mit Daniel Atzesberger an der Steyr-Pichlern, war dieser so begeistert, dass er spontan sagte dass dieser schöne Tag wiederholt werden muss. Es sollte jedoch ein Gewässer sein welches er noch nicht kennt. Ich unterbreitete ihm einige Vorschläge wie Gmundner Traun, Steyr-Grünburg, Goiserer Traun, Ebenseer Traun, Ybbs und Weisse- oder deutsche Traun.

Daniel überlies mir die Entscheidung und so entschlss ich mich mit ihm an die deutsche Traun in Siegsdorf nach Bayern zu fahren.

Diese wird von Rudi Heger bewirtschaftet und ist in 3 Teilstücke von je zirka 3 km Länge unterteilt.

 

Die Karten telefonisch vorbestellt und die Bedingungen abgeklärt und schon das erste Problem: Daniel ist nicht im Besitze einer deutschen Fischerkarte! auch dieses Problem bekamen wir schnell in den Griff. Ein kurzer Anruf bei der Gemeinde in Siegsdorf ergab, dass ab 08.00 Uhr eine Gastkarte,  welche 3Monate gültig ist, zum Preis von Euro 22.-, ausgestellt werden kann.

Daniel ist um 08.00 Uhr in der Gemeinde und löst die Gastkarte. Anschließend wartet er vor dem Geschäft des Rudi Heger auf mich. Kartenausgabe leider erst um 08.30 Uhr.
Nach 2 Stunden Fahrt, ärgern und schimpfen, über die unendlich vielen LKWs, bin ich endlich nach ca. 140 km vor Ort.
Die Karten für die Strecke "Traditional" gekauft, ist auch etwas umständlich, und noch das eine oder andere Takle dazu und nichts wie ab ans Wasser! Bei der oberen Grenze, dem Viadukt, der ca. 3 km langen Strecke wollen wir beginnen.

Daniel ist schneller als ich in den Wat-Klamotten und auch schon im Wasser. Ich unterhalte mich noch kurz mit einem netten Belgier und dessen Sohn, welche die Strecke "Stadtwasser" ober uns befischen wollen.


Dann endlich ist es soweit und auch ich stehe im angenehm kühlen Wasser der deutschen Traun.
Daniel ruft mir zu, dass er bereits 3 Fische gefangen habe. Um dies zu untermauern drillt er im nächsten Moment gleich eine Äsche um die 40 cm.

Wir fischen stromab und klopfen die vielen Kehrwasser ab, bis wir zu einer Stelle, mit mehreren Forellen in der 50+ Klasse, kommen. Daniel versucht mit der Nymphe eine ans Band zu bekommen, ich hingegen setzte auf große Steinfliegen. Egal was wir diesen Prackeln auch servieren, sie verschmähen alles. Ein einziges mal kommt eine hoch und begutachtet meine Goddard Caddis, stubst sie an und tauch wieder ab. Nach zahllosen Versuchen geben wir auf und fischen weiter stromab.

Da Daniel mir total überlegen ist und bereits etliche schöne Fische im Kescher hatte, baue auch ich um auf Nymphe. Dies sollte sich als eine gute Idee herausstellen, den gleich darauf begann die Rolle zu singen, die Rute bog sich und ich hatte ale Hände voll zu tun um den Fisch halten zu können, da ich auch noch in starker Strömung stand. Ich dachte dies ist eine 50+, was sich aber letztendlich nicht bewahrheiten sollte. Es war eine wunderschön gezeichnete und extrem kampfstarke 46er Rebo! Die Freude über den ersten Fisch, noch dazu so einem schönen, war natürlich groß. Nach einem kurzen Fototermin durfte diese schöne Rebo wieder in ihr Element zurück.

Wir fingen Fisch auf Fisch und waren richtig happy. Die Fische standen ganz nah am Ufer und an Stellen wo ich sie nie vermutet hätte. Es lief immer besser bei mir und Daniel meinte dass ich ihm mit der Anzahl der gefangenen Fische bald überholen würde.

Ständiges Drillen macht natürlich auch hungrig und durstig und so suchten wir uns mitten in Traunstein einen schönen Gastgarten und hauten uns die Bäuche voll.

Da sich zwischenzeitlich der Himmel etwas bewölkte und wir schon fürchteten dass uns das Wetter den Tag vermiesen könnte, begaben wir uns wieder ans Wasser.
Dieses mal wollten wir den unteren Teil der wunderschönen Traun-Strecke, wo ich vor Jahren mal sehr gut gefangen hatte und es auch schöne und große Äschen gibt, befischen.

Gleich vorweg, Äschen konnten wir bis auf eine, nicht fangen. Diese eine jedoch, fing Daniel "auf Ansage"! Bei einem wunderbaren Zug angekommen, lies er mich wissen, dass er da jetzt eine Äsche fangen werde.
Bereits nach dem ersten Wurf drillte er eine schöne knapp 40iger Äsche, was ihm natürlich ein Lächeln ins Gesicht zauberte! Auch dieser schöne Fisch durfte nach einem Fotoshooting in sein Element zurück.

Bis dahin war es schon ein traumhafter Tag, jedoch das Beste sollte noch kommen.
An einer seichten Stelle mit teilweise überhängenden Bäumen, angekommen, trauten wir unseren Augen kaum. Der Fluss war hier voll mit richtig schönen großen Fischen. Diese standen wie in Reih und Glied aufgefädelt und teilweise 2 Meter vor unseren Füssen.
Wir servierten auch diesen unsere Nymphen und drillten Fisch auf Fisch. Manchmal drillten wir unmittelbar nebeneinander! Es war einfach unglaublich. Die Regenbogenforellen waren alle so um die 45 cm. Kaum tauchte die Nymphe ein und wurde kurz angestrippt, stürzten sich auch schon mehrere Fische darauf. Dabei handelte es sich sicher nicht um Besatzfische. Die kleinste Forelle, ein Kaliber von sage und schreibe 5 cm fing Daniel.


An der Steyr-Pichlern

Nach einigen Telefonaten war es am Donnerstag den 06.07. soweit.

Um 05.00 Uhr klingelt der Wecker. Kurze Körperpflege und ein Stehkaffee und ab nach Alkoven, wo schon der Daniel Atzesberger (Atzi) auf mich wartet.

Um 07.00 Uhr sollten wir in Aschach an der Steyr sein, wo der Günter (Steyrflyfischer) auf uns wartet.

Pünktlich angekommen erwartet uns der Günter, wie sollte es anders sein, drillend im Wasser der wunderschönen Steyr.

Kurzes Kennenlernen und Günter, welcher sich freundlicherweise die Zeit genommen hat um mit uns fischen zu gehen und uns etwas einzuweisen, zeigt uns gleich wo wir anfangen sollten.

Nach nur wenigen Minuten kann ich auf Trockenfliege eine herrlich gezeichnete Bafo von 48 cm Länge fangen. Nach einem schönen Foto durfte sie wieder schwimmen.

Im Laufe des Tages befischten Daniel und ich mehrere Plätze und konnten sehr viele natürlich aufgekommene (keine besetzten) wunderbar gezeichnete und kampfstarke Regenbogen - als auch Bachforellen fangen.

Eigentlich hatte wir an diesem sauheißen Tag gegen 19.00 Uhr genug Fische gefangen und genug gefischt . Jedoch der Günter wies uns die ganze Zeit darauf hin, dass erst am Abend die ganz großen rauskommen würden und so fischten wir bis zur bitteren Neige mit ihm weiter. Und wir sollten es nicht bereuen, denn erst jetzt zeigte die Steyr was für Fische und wie viele sie beherbergt.

Wahnsinn wie sie stiegen. Ring auf Ring wohin man schaute. Nur welche Fliege nehmen sie? Auch da war Günter sehr behilflich.

Atzi erwischte gleich die richtige Fliege und konnte eine fast 48er fangen. Ich hatte ja schon in der Früh meine große und gab mich mit den mittleren, den 35 bis 40ern zufrieden.

Den Höhepunkt jedoch lieferte Günter. Nachdem ihm schon einige im Drill verloren gingen, konnte er schließlich ein sehr starke 50+ über den Kescher führen. Nach einigen Fotos durfte auch diese wunderschön gezeichtnete makellose Bafo in ihr Element zurück.

Da die Dämmerung bereits einsetzte beendeten wir diesen traumhaften Fischtag.


Ein schöner Tag an der Feldaist

Trotz großer Hitze machten sich mein Freund Jochen und ich zeitig in der Früh auf um in der Fliegenstrecke von Gerhard Schnöller in der Feldaist zu fischen.
Die Feldaist liegt im Bezirk Freistadt und durchfließt 8 Gemeinden. Sie entspringt in der Nähe der Kirche St. Michael in Oberauchenödt in der Gemeinde Grünbach und vereinigt sich bei Hohensteg in der Gemeinde Schwertberg mit der Waldaist zur Aist, welche schließlich in die Donau mündet.
Am Vormittag fischte auch noch mein Freund Reinhard Lang,  Gespließtenrutenbauer mit uns mit, jedoch am Nachmittag waren Jochen und ich neben zahlreichen Wanderern, Sonnenhungrigen und Badenden, alleine unterwegs.
Besonders der obere Teil der Strecke, welchen wir nachmittags befischten ist sehr lauf- u. steigintensiv. Für einen der nicht gut zu Fuß ist, ist diese Strecke nicht zu empfehlen.
Wir konnten viele kampfstarke Bach- u. Regenbogenforellen sowohl mit Nympfe als auch Trockenfliege fangen. Die Fischerei ist kurzweilig, wer sich jedoch richtig große Fische erwartet, ist hier entschieden fehl am Platz. Eine 40iger ist schon fast als Kapital zu bezeichnen.
Neben einer Wassernatter, einem Laubfrosch konnten wir wahnsinnig viele große Edelkrebse als auch Signalkrebse ausmachen.
Ich kann jedem, welcher eine abwechslungsreiche, kurzweilige Fischerei in unberührter Natur erleben bzw. genießen will, die Strecke von Gerhard Schnöller in der Feldaist nur aufs Wärmste empfehlen.
Die Strecke ist NATUR PUR und reinstes Indianerfischen!!!

Einer Einladung an die Antiesen durch meinen Freund Jochen konnte ich natürlich nicht wiederstehen und so rückten wir am Donnerstag, dem Fronleichnamtag, gegen 14 Uhr bei prallem Sonnenschein aus.
Glücklicherweise ist der Großteil der Antiesen von riesigen Bäumen umgeben und somit ist der Großteil der 16 km langen Strecke von Willi Forstinger beschattet.

Die Fischerei beschränkt sich im großen und ganzen auf Nympfen- u. Streamerfischen. Nur wenige Abschnitte sind nach Auskunft von Jochen zum trockenfischen geeignet.

Angekommen, konnten wir unterhalb einer Brücke etliche große, darunter aber auch einige Aiteln (für unsere deutschen Freunde - Döbel) ausmachen. Ich servierte eine große Klinkhammer, und schon der erste Wurf lies die Rolle singen. Der Fisch zog so brutal Schnur ab, dass ich fast das Backing gesehen hätte. Da ich die Bremse etwas zu leicht eingestellt hatte, wollte ich die erste Flucht mit den Fingern bremsen, jedoch dies lies ich sofort wieder sein.

Erst nach etlichen Minuten konnte ich eine kampfstarke Rebo mit geschätzten 45 cm landen und nach dem Fototermin wieder in ihr Element entlassen. Habe leider vergessen sie zu messen. Foto 1.

 

Der nächste Wurf brachte wieder einen schönen Biss und ich dachte zuerst dass es sich um ein kleineres Exemplar handle. Doch ich sollte mich irren. Plötzlich gab sie richtig Gas und ich brauchte ein ganzes Weilchen bis ich sie in Keschernähe brachte und sah dass sie um einiges mehr an Zentimetern als die erste hatte. Doch , wie so fot, kurz vor dem Keschern kam sie leider ab.

Dann war vorerst mal für eine Weile Ruhe im Busch. Nachdem wir an eine andere vielversprechende Stelle gefahren waren, konnte Jochen eine wunderbare Bafo landen. Nach einem kurzen Fototermin wurde sie wieder schonend zurückgesetzt. Foto 2.

Im Laufe des Nachmittags fingen wir so einige halbstarke, jedoch die wirklich großen blieben uns dann verwehrt.

 

Nach einer guten Jause wollten wir es am späten Nachmittag , besser gesagt frühen Abend dann noch mal wissen.

Unterhalb eines Wehres versuchten wir es mit Wolly-Buggern und schon nach einigen Würfen konnte ich eine starke 47er Rebo über den Kescher ziehen. Foto 3.

Dies war der letzte größere welcher sich unsere Wollys einverleibte. Glücklich und zufrieden verließen wir beide schließlich gegen 21.30 Uhr dieses schöne Gewässer.

 


Siegerehrung Slowenien FlyTying Open 2017

Am 09.06. machte ich mich zusammen mit meinem Freund Christian Baader auf dem Weg in Richtung Slowenien. Unser Ziel war die Siegerehrung der Slowenischen Bindemeisterschaft 2017. Nachdem ich den 2 Rang in der Kategorie "realistische Fliege" erringen konnte, mein Gesundheitszustand sich soweit gebessert hatte dass ich teilnehmen konnte, war es mir ein Bedürfnis daran teilzunehmen.

Wir erreichten am späten Nachmittag Radovljica und bezogen vorerst unser Quartier in dem wunderschönen Appartement "Jansa".

 

Am Samstag den 10. 06. um 10.00 Uhr war es dann soweit. Im Clubheim des Fischereivereines Radovljica direkt an der Sava, 100 Meter unterhalb des  Zusammenflusses der Sava Bohinka und Sava Dolinka gelegen, erfolgte die Siegerehrung der 30th Slovenian Open Fly Tying Championship 2017.

Nach einigen Ansprachen und der feierlichen Überreichung der Urkunden und Sachpreise stand dann ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm.

Gegen 15.00 Uhr ging es dann ans Fischen. Vom Fischereiverein Radovljica wurde uns freundlicherweise ein Guide kostenlos zur Verfügung gestellt, welcher uns die diversen Plätze, Zugänge und Parkmöglichkeiten zeigen sollte.

 

Bostian, ein sehr freundlicher und sachkundiger Guide empfahl uns aufgrund der großen Hitze zuerst in dem lieblichen Flüsschen "Lipnica" und dann erst in der "Sava" zu fischen.

 

Die "Lipnica" ist ein kleines Juwel mit herrlichen Bachforellen und es war Indianerfischen angesagt. Jeder von uns fing einige schöne Bachforellen, wobei ich eine wirklich starke im Drill verlor.

 

 

Nach zirka 2 Stunden "Lipnica" fuhren wir dann an die "Sava". Die Sava ist ein mächtiger Fluss und noch zum Überfluss führte sie sehr hohes Wasser. Laut Bostian war dies aufgrund des vollen Bleder Sees zurück zu führen.

Nichts destotrotz fingen wir alle etliche Fische, jedoch alle so um die 30 cm. Einige wirklich große konnten wir ausmachen, jedoch nicht zum Biss verleiten.

Mit einem guten Abendessen beendeten wir diesen schönen Samstag.

 

Am Sonntag nach dem Frühstück fischten Christian und ich dann alleine in der Sava an verschiedenen Stellen. Der Fluss war über Nacht um ca.  30 cm gefallen, jedoch um nichts leichter zu befischen.

Bei brütender Hitze fingen wir wie bereits am Vortag etliche Regenbogenforellen und die eine oder andere halbstarke Bachforelle. Eine kapitale Rebo  sowie eine sehr große Äsche beackerte ich 2 Stunden umsonst.

 

Gegen 14.00 Uhr beendeten wir hitzebedingt das Fischen und machten uns auf den Weg nach Hause.

Alles in allem war es ein kurzer aber sehr schöner Wochenendausflug.

 

Slowenien wir kommen wieder!


Ein Tag mit Freunden an der Naarn

Der Einladung meines Freundes Gerhard Schnöller gemeinsam mit Ihm, Gudrun Aigner, Theo Matschewsky und Mark Riesner ein Fliegenfischer Wochenende an der schönen Naarn zu verbringen nahm ich dankend an.

Trotz einer hartnäckigen Verkühlung nahm ich die zirka 130 km auf mich und fuhr am 03.06.2017 bei herrlichstem Wetter  ins wunderschöne Mühlviertel.

Gerhard, er hatte an diesem Tag einen Kurs, Theo und Mark waren bereits am Wasser. Die Hitze war nicht gerade optimal und die Bisse der wunderschönen Bachforellen daher sehr verhalten.

Nach einem schönen Nachmittag am Wasser waren wir anschließend zum Grillen im herrlichen Ambiente von Gerhard und Gudrun eingeladen. Bei gutem Weißbier, Wein und sonstigen Drinks ließen wir uns die von Gerhard bestens zubereiteten Koteletts und sonstige Köstlichkeiten munden.

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten gingen wir zum gemütlichen Teil am Lagerfeuer über. Theo verzauberte uns mit seinem Wahnsinns Können an der Gitarre und die deutsch-österreichische "Granit-Combo" gab ihr Bestes!

Erst spät nach Mitternacht verstummten die Gitarrenklänge und ein traumhafter Nacht ging zu Ende!

 

Ein herzlicher Dank an die wundervollen Gastgeber Gerhard und Gudrun!


Fliegenfischertag der Österreichischen Fischerei-Gesellschaft

Am 23. 05. rief mich Walter Reisinger an und fragte mich ob ich nicht in zwei Tagen am 25.05.2017, am Fliegenfischertag der Österreichischen Fischereigesellschaft (ÖFG) im Pielachtal Fliegen binden möchte. Natürlich sagte ich ihm zu.

 

Ich reiste zeitlich an und war gegen 09.00  Uhr in Hofstetten-Grünau im schönen Pielachtal angekommen.

Es waren bereits etliche Besucher anwesend, obwohl die Veranstaltung erst um 10.00 Uhr beginnen und um 16.00 Uhr enden sollte.

Ich baute meine Sachen auf und durfte neben den bekannten Bindegrößen Walter Reisinger, Franz-Xaver Ortner und Heinz Zöldi den zahlreichen Zuschauern das binden von Maifliegen mit Extended Body und geknüpften Fliegen zeigen.

 

Neben zahlreichen nationalen Ausstellern waren ua Robert u. Michaela Stroh (Bau gespließter Fliegenruten), Axel Janousch              (Fine Arts Fly Fishing) anwesend.

Als Werfer zeigten die internationalen Größen Hans Spinnler und Günter Feuerstein den Umgang mit der Fliegenrute.

 

Ein Ziel- und Weitwurf Wettbewerb rundeten die Veranstaltung ab.

 

Eine schöne Veranstaltung zu der ich für`s nächste Jahr wieder eingeladen bin und mich schon heute darauf freue.


Ein Tag an der Lammer

Da ich meine Wurfleistungen verbessern möchte, verabredete ich mich wieder mit unserem Forenmitglied und Guid Ronny aus Seekirchen am Wallersee.

Nachdem ich leider etwas aufgehalten wurde, kamen wir etwas später als gewollt ans Wasser. Die Lammer präsentierte sich etwas erhöht und mit etwas Schneewasser. Zu allem Unglück hatte ich meine lange Wat-Unterhose zu Hause vergessen und das Wasser war Arschkalt!


Nachdem wir mehrere wunderbare Züge abgefischt, etliche schöne Regenbogenforellen und mittelgroße Äschen gefangen hatten, fing es an zu donnern und dann zu gießen! Aber so schnell wie das Wetter da war, war es auch wieder weg. Danach war bis auf eine wirklich starke Äsche, welche Ronny aber kurz vor der Landung leider ausstieg, Beißflaute. Die Zeit wurde dann dazu genützt meine Wurfkönnen  etwas zu verbessern, weswegen ich ja eigentlich angereist war.

Das Bissanzeiger System von Ronny ist genial. Das selbst gedrehte Vorfach ist verjüngt uns schwimmt sehr gut.
In den vorderen Bereich wird das Bissanzeiger Material, eine spezielle Kunstfaser in nur wenigen Sekunden eingebunden.
Beim Werfen stört dieser so gut wie nie. Der Bissanzeiger  geht nicht leicht unter.


Verschiedene Anbiete Techniken mit Nymphe und der Trockenfliege. Das richtige Fischen mit dem Bissanzeiger, nicht nur Stromauf!
Die Trockenfliege perfekt Anbieten, besonders die Präsentationen unter Büschen hat Ronny super vorgezeigt,und mich beeindruckt. Hab`s aber nicht gaaaanz so gut wie er hinbekommen.


Das Gesamt Packet von Ronny mit Werfen, Fischen ,und Fliegenbinden ist schon extra Klasse, und man muss es mal gesehen haben.

Ich kann jedem nur empfehlen sich mal einen Tag mit Guide  Ronny zu gönnen!!!


Heute den 11.05.2017, klingelte der Pöstler und brachte mir diese Nachricht! Die Freude darüber ist natürlich riesig! Freue mich schon auf das Foto welches ich noch erhalten werde!


Liebe Besucher meiner Homepage!

 

Heute möchte ich Euch auf die Seite eines ganz ganz lieben Fliegenfischer hinweisen!

Ronny Windl, Fliegenfischer aus Leidenschaft, Guide und seit kurzem PATAGONIA Händler!

Also schaut mal auf seine Seite. Sehr sehr informativ!


Möchte hiermit auf den Gespließten- Rutenbaukurs meines Freundes und Kollegen Reinhard Lang hinweisen.

Reinhard hat seinerzeit das Fertigen von gespließten Fliegenruten bei Rolf Baginski erlernt und inzwischen zur Perfektion verfeinert!


Fotos von den Siegerfliegen der EWF 2017

Fotos von weiteren Fliegen liegen mir leider nicht vor. Jedoch glaube ich dass man hier aus den Fotos die sehr sehr hohe Qualität der eingereichten Fliegen sehen kann und dies das Können der einzelnen Binder/innen unterstreicht!

 


EWF 2017 ist Geschichte!

 

Die 12. Erlebniswelt Fliegenfischen ist nun wieder vorbei. Ich hatte wieder die Ehre im Stadtsaal auf der großen Bühne meine Knüpftechniken den vielen Besuchern zu zeigen. Dafür möchte ich dem Veranstalterteam meinen herzlichen Dank aussprechen!

 

Trotz schönstem Fischerwetter kamen wieder zahlreiche Besucher zu diesem in unserem Raum wohl größten Fliegenfischer-Event.

Ich konnte viele alte Freunde wieder treffen, jedoch auch viele neue nette Leute kennenlernen, Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen. Für alle anderen stellvertretend möchte ich hier meine Bindenachbarn aus Spanien, Marcos Prado und 

Juan Carlos Cambronero  mit Ihren wunderbaren Fliegen, nennen.

Leider konnte mein Freund und Urgestein der EWF, Gerd-Peter Wieditz dieses Jahr die EWF nicht besuchen.

 

Ein Highlight der diesjährigen EWF war sicherlich wieder der Fliegenbindewettbewerb.

Ich selbst nahm dieses Mal in den Kategorien "Trockenfliege und realistische Fliege" teil. Insgesamt wurden zirka 140 Fliegen zum Wettbewerb eingesandt. Unter den Teilnehmern Bindegranden und Gewinner diverser Bindewettbewerbe wie z.B. Alfons Schefhold, Holger Herold, Klaus-Peter Hoffmann, Franz Xaver Ortner, Martin Weidisch, Jan Aben, Walter Bayer  uva mehr.

 

In der Kategorie "Trockenfliege" konnte ich mit der vorgegebenen Fliege "März Braune" und einem "CDC-Rehhaar Emerger" unter 34 Teilnehmern den 4. Rang

und

in der Kategorie  "realistische Fliege"  unter 14 Teilnehmern mit meiner "Wespe" 
, punktegleich mit dem 3. Rang,  ebenfalls den 4. Rang belegen.


EFFA Bindewettbewerb 2017

Hier nun das Bild von meiner Fliege welche auf der EFFA Homepage als Titelbild prangerte.

 

Nun sind auch etliche andere, z.B. die jeweils drei Erstplatzierten zu sehen und ich muss sagen da sind schon gewaltige Kaliber dabei. Mich wundert es jetzt nicht mehr dass ich mit dieser hier abgebildeten FLiege in der Kategorie "Dry Fly" nur den 5. Rang erreichen konnte.

 

Hier geht's zu den FLiegen

 

 

In der Kategorie "Realistics" konnte ich mit meiner Wespe den 4. Rang erreichen.


EFFA  - kleiner Trost

Wenn man unter dem folgenden Link auf die Internet-Seite der EFFA geht, erschein ein Foto der von mir eingesandten Trockenfliege. Ein CDC Emerger!

Link

 

Offensichtlich lies sich diese besser fotografieren als die prämierten Fliegen. Bei diesen bin ich heuer leider nicht dabei.


EWF 2017

Rutenfutteral sechseckig aus Holz

Mein Angelfreund und Tischlermeister Adi hat  Rutenfutterale aus sechseckigem Holz gebastelt!

Nachfolgend einige Fotos seiner neuesten Entwicklung.

 

Bei Interesse stelle ich gerne den Kontakt zu Adi her!

 

Zu den normalen Rutenkoffern geht`s hier!  Man muss ein bisschen nach unten scrollen!


Liebe Besucher meiner Homepage!

 

Es freut mich bekanntgeben zu dürfen, dass ich heuer zum 2. Mal eingeladen worden bin, auf der Erlebniswelt Fliegenfischen (EWF) am 01. u. 02. April in Fürstenfeldbruck Fliegen zu binden.

 

Ich werde wie bereits im Vorjahr geknüpfte Fliegenkörper (Fliegen und Nympfen) binden.

 

Wie im Vorjahr werde ich im Stadtsaal auf der großen Bühne zu finden sein.